Willkommen im Club!

Im kopfkino.club gibt es neben dem Team, den Stiftungen, Förderern, der Schirmherrin, dem Schirmherren und Freunden natürlich Dich und alle, die irgendwie mit dem Projekt in Berührung kommen. Die Hauptdarsteller aber sind die Profiler und vor allem die Interviewgäste!

Die 12 Interviewgäste

Die Gruppe der Gäste ist 'bunt' und inklusiv: Frauen, Männer, jung und alt, mit diversen Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen, angestellt oder selbstständig tätig, mit unterschiedlichem Bildungsgrad, verschiedenen Ethnien, mit und ohne Behindertenausweis.

 

Im Rahmen der Interviews beantworten die Gäste die Fragen der Profiler und erzählen etwas über sich und ihr Leben. Ihr Aussehen darf nicht von den Profilern erfragt oder von ihnen selbst beschrieben werden. Die Gäste sind im ersten Teil der Ausstellung nur zu hören. Zusätzlich gibt es dort auch jeweils die Beschreibungen und Einschätzungen der Profiler.

 

Jeder Gast wurde in einem aufwändigen Shooting fotografiert. Die Portraits sind im zweiten Teil  der Ausstellung zu sehen. Im Club-Journal ist jeweils ein zweites Motiv abgebildet, das eine weitere interessante Facette der Menschen zeigt.

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Die 6 Profiler

Auch die Profiler wurden sorgfältig ausgewählt. Bei ihnen wurde besonders darauf geachtet, dass sie einen Beruf ausüben, in dem sie gut darin sein müssen, Menschen zu beobachten und einzuschätzen.

Die Profiler sind sehend oder blind. Ihre Aufgabe war es, zwei Menschen, die sie noch nie gesehen haben, im Rahmen der Interviews kennen-zulernen und einzuschätzen. Zusätzlich trennte ein Sichtschutz die Profiler von ihren Interviewgästen. Sie konnten sich also nur hören. Anschließend an die Interviews hatten die Profiler kurz Zeit, ihre Eindrücke und Einschätzungen zu notieren. Danach haben sie diese vorgetragen. Das war für alle Interviewgäste spannend und hat einige besonders berührt.

 

Erst danach wurde die Trennwand weggetragen und Profiler und Gäste konnten sich direkt begegnen. Das waren spannende Momente!

 

Die Einschätzungen der Profiler wurden Teil der Hörportraits.

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Die Begriffe 'blind' und 'sehend' beziehen sich selbstverständlich nur auf das organische Sehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass blinde Menschen überhaupt kein Problem mit dieser Wortwahl haben. Wenn, dann  sind es die Nichtbetroffenen, die sich damit  schwer tun.