Wir stecken dahinter

Ein neues, experimentelles Projekt, an dem fast 30 Menschen aktiv beteiligt sind, kann sich keine 'Schnarcher' und 'Einfallslosen' leisten. Da sind Menschen gefragt, die Schwierigkeiten und Lösungen erkennen, Chancen und Möglichkeiten ergreifen. Macher, die engagiert und überlegt unkonventionelle Wege gehen, die gerne und gut im Team arbeiten können. Was für eine große Freude, dass so viele wunderbare Menschen zusammengefunden haben!

Das Team

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Bildbeschreibung: Hier werden die 6 Teammitglieder mit Bild gezeigt. Es handelt sich wieder um schwarz-weiß Aufnahmen, die alle jeweils nur den Kopf bis zu den Schulter zeigen. Die Bilder sind mouse-aktiv. Wenn man mit der Maus darüberfährt, werden Name, Beruf und die Aufgaben im Projekt sichtbar.

Die Personen nun von oben links nach unten rechts beschrieben:

1. Meike Hahnraths

Beruf: Interaktionskunst, Fotografie und Realisation

Aufgabe im Projekt: Fotoportraits, Grafik, Webdesign, Ausstellungen

Ich kann mich schlecht selbst schätzen. Ich soll jünger aussehen, als ich bin. Na ja, jedenfalls bin ich Ende 50. Auf dem Foto sehe ich so aus: Mein hellen Haare sind unordentlich hochgesteckt; einzelne Strähnen fallen seitlich in die Stirn. Ich habe ein längliches Gesicht. Ich trage eine runde, dunkle Hornbrille. Meine Augen sind groß und dunkel. Meine Nase ist gerade; die Nasenspitze ist gespalten. Ich habe volle Lippen, die dunkel geschminkt sind. Ich trage halsfern ein dunkles Tuch mit großen weißen Punkten und darunter ein schwartz-weiß quergestreiftes T-Shirt. Mein Mund ist offen, weil ich gerade etwas sage, dabei schaue ich freundlich drein.

2. Karin Fankhaenel 

Beruf: Beraterin und Netzwerkerin

Aufgaben im Projekt: Umsetzung, Input, Korrektiv

 

Die Frau, schätzungsweise Anfang 60, steht seitlich zur Kamera, schaut aber den Betrachter an. Sie trägt ihre grauen Haare kurz und ohrenfrei. Um ihren Hals und über einem schwarzen Oberteil hat sie sich ein gemustertes Stricktuch geschlungen. Sie trägt eine runde, schwarze Brille mit eher dünner Fassung. Die Gesichtsform ist quadratisch. Die Augen sind schmal, dunkel geschminkt und von Lachfältchen umrandet.  Die Nase ist gerade und wird unten breiter. Der dezent geschminkte Mund hat eher schmale Lippen und steht leicht offen, da die Frau gerade spricht. Dabei macht sie ein freundliches Gesicht.

3. David Becher.

Beruf: Wirtschaftsinformatiker

Aufgaben im Projekt: Planung und Entwicklung der digitalen Audio-Guide-Komponente

 

Der Mann dürfte Anfang 30 sein. Er trägt ein weißes Hemd mit kleinem Stehkragen. Das gesicht ist herzförmig, die Ohren stehen ganz leicht ab, die dunklen Haare sind an Seiten kurz rasiert. Das Deckhaar ist länger und vorne hochfrisiert. Der Mann trägt eine dunkle, runde Brille. Die Fassung ist eher dünn. Die dunklen Augen sind mandelförmig. Die Augenbrauen sind ebenfalls dunkel. Die gerade Nase wir dunten breiter. Der Mann trägt einen kurzen, dunklen Oberlippen- und Kinnbart, der bis zu den Schläfen reicht. Der Mund lsit leicht zu einem offenen Lächeln geöffnet, mit schmaler Ober- und breiterer Unterlippe. Der Mann macht einen fröhlichen und zugewandten Eindruck.

4. Regina Jung

Beruf: freie Fernsehmoderatorin, TV-Journalistin

Aufgaben im Projekt: Redaktion und Aufnahmeleitung Dokufilm

 

Die Frau schätzungsweise Mitte, Ende 30, steht frontal zur Kamera und trägt ein rund und weit ausgeschnittenes Oberteil. Ihre schulterlangen, blonden Haare trägt sie mit leichtem Seitenscheitel offen. Ihr Kopf ist leicht nach links geneigt. Ihre hellen, eher schmalen Augen sind von dunkel geschminkten Wimpern und Lachfältchen umrahmt. Die Nase ist gerade und wird unten breiter. Der Mund, mit eher schmalen Lippen, ist breit und zu einem freundlichen Lächeln geschlossen. Kleine Grübchen seitlich der Mundwinkel geben der Frau eine fröhliche Ausstrahlung.

5. Nikolas Sundermann

Beruf: freiberuflicher Kameramann

Aufgaben im Projekt: Aufnahmen Interviews und Begegnungen

Der Mann steht leicht seitlich zur Kamera, schaut den Betrachter aber frontal an. Er trägt ein fein- und längsgestreiftes Hemd, dessen oberer Kragenknopf offen steht. Er hat ein eher längliches Gesicht, kleine, etwas abstehende Ohren und dunkles, kurz geschnittenes Haar. Seine Augen sind dunkel, die Nase gerade und unten breit. Der Mund ist zu einem freundlichen Lächeln geöffnet. Die Augen lächeln m it.

6. Susanne Schnabel

Beruf: freie Journalistin für Print, Online, Radio & TV

Aufgaben im Projekt: Audioaufnahmen und Schnitt der Hörportraits

Die Frau sitzt in eleganter Haltung frontal zur Kamera. Sie trägt eine schwarze Bluse, eine feine Halskette und große dünne Creolen. Ihre langen, glatten, schwarzen Haare trägt sie offen und seitlich gescheitelt. Ein Arm ist angewinkelt. Sie stützt ihr Kinn leicht auf diese Hand. Sie hat dichte, dunkle Augenbrauen und dunkle Augen, die von Lachfältchen umrahmt werden. Ihre gerade Nase wird unten breiter; ihr großer Mund ist geöffnet, dunkel geschminkt und lächelt den Betrachter an. Dabei wird eine Reihe weißer Zähne sichtbar. Die Frau strahlt Freundlichkeit und Selbstbewusstsein aus.

Schirmherrin

Bildbeschreibung: Shary Reeves ist eine Frau mittleren Alters mit dunkler Haut.  Ihre Haare sind zu einer kopfnahen Flechtfrisur gestylt. Sie trägt ein helles, kurzärmeliges Oberteil, eine helle Freizeithose und weiße Turnschuhe - scheinbar barfuß. Sie sitzt auf dem Boden, beide Beine überkreuz angewinkelt; die Arme ruhen ebenfalls angewinkelt auf den Beinen, die Hände - eineinander verschränkt - umfassen ein Knie. Am rechten Oberarm wird ein ornamentales Tattoo sichtbar. Sie trägt außerdem einen großen Ring, zwei schwarzperlige Armbänder, eine Kette mit Kreuzanhänger und ein Banana-Piercing in ihrer rechten Augenbraue. Die Frau hat dunkle, große, mandelförmige Augen, eine runde Nase und einen geschlossenen Mund mit vollen Lippen, die in einem Bronzeton geschminkt sind. Die Frau lächelt Dich freundlich und entspannt an.

Shary Reeves

ist Moderatorin, Autorin, Schauspielerin und Produzentin. Bundesweit bekannt wurde sie u. a. als Moderatorin der Sendung 'Wissen macht Ah!'. Shary Reeves engagiert sich seit vielen Jahren für diverse soziale Projekte. Als Schirmherrin des Kopfkino Kunst-Projektes steht sie für bunte Vielfalt, für Toleranz und Respekt. Wir freuen uns sehr, dass sie unser Projekt unterstützt.

Mir ist Vielfalt wichtig. Deshalb unterstütze ich dieses innovative Kunst-Projekt. Kunst und Kultur brauchen mehr gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Vielfalt macht eine moderne Gesellschaft aus und bereichert sie: als Gegenentwurf zu Ausgrenzung und Diskriminierung. Mir geht es um Anerkennung der Menschen und Wertschätzung ihrer Lebensmodelle. Mich interessieren dabei aber nicht nur die Unterschiedlichgkeiten, sondern die Gemeinsamkeiten. Sie sind der Schlüssel zu Kommunikation und Annäherung.

Darauf zielt das Kopfkino Kunst-Projekt: Die Besucher werden in der Ausstellung nicht nur anderen, sondern sich selbst begegnen. Und dann werden sich die Erkenntnisse daraus nachhaltig in den Köpfen und Herzen verankern. Diese Vorstellung gefällt mir!

Schirmherr

Bildbeschreibung: Jürgen Dusel ist ein Mann mittleren Alters. Er trägt ein dunkles Sakko über einem weißen Hemd und einer grafisch-gemusterten Krawatte. Er steht frontal zur Kamera, schaut aber links aus dem Bild. Er hat ein rechteckiges Gesicht. Seine Haare sind dunkel und kurz geschnitten. Sein Mund ist leicht zu einem freundlichen Lächeln geöffnet. Das Lächeln erreicht auch seine hellen Augen. Der Mann macht einen freundlichen und zugewandten Eindruck.

Jürgen Dusel

ist Volljurist und seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Das Motto seiner Amtszeit lautet: 'Demokratie braucht Inklusion'. Mit seiner Unterstützung hat das Projekt einen fachkompetenten Fürsprecher gewonnen. Darüber freuen wir uns sehr.

Mit Freude unterstütze ich das inklusive Kunstprojekt "Kopfkino", das blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen ein im besten Sinne lehrreiches Kunsterlebnis ermöglicht.

Die mutlimediale Ausstellung bietet einen Erfahrungsraum, in dem erprobt werden kann, wie stark unsere Vorstellungsbilder die Wahrnehmung unserer Umwelt und unserer Mitmenschen prägen. Im kreativen Dialog miteinander und in Auseinandersetzung mit den dargebotenen Porträts werden Besucher und Besucherinnen gewiss Überraschendes erleben. Das ist, was gelungene Inklusion in Kunst und Gesellschaft ermöglicht: das Überwinden von Grenzen und Öffnen neuer Felder von Gemeinsamkeit.

Mein Dank gilt der künstlertischen Initiatorin Meike Hahnraths und ihrem bunten Team für diesen wegweisenden schöpferischen Impuls.

Stiftungen & Förderer

Das Kopfkino-Projekt wäre ohne Support und finanzielle Mittel überhaupt nicht möglich gewesen. Unser herzliches Dankeschön an:

- das Berufsförderungswerk, Düren

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- die Kämpgen-Stiftung, Köln

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- die Herbert Funke-Stiftung, Berlin

Herbert Funke-Stiftung

- das Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach

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- KSL.NRW

das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben, Essen

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- SignGes

das Kompetenzzentrum f. Gebärdensprache u. Gestik, Aachen

Freunde

Die Umsetzung dieses Projektes war anspruchsvoll und ohne Support durch Dritte nicht zu machen. Ein großes Dankeschön an alle, die uns unbürokratisch, spontan und professionell zur Seite standen:

Peter Reibel / Reibelmedia Studio c/o Sektor M, Mönchengladbach

> in seinem Studio durften wir die Interviews durchführen

Uwe Hillekamp / Architekten Hillekamp & Weber, Mönchengladbach

> hat uns die Location für die Foto-Shootings zur Verfügung gestellt

Heike Lindner-Schlösser / Friseurmeisterin, Mönchengladbach

> hat sich der haarigen Seite der Foto-Shootings angenommen

Jürgen Hüllen / Berufsförderungswerk Düren

> hat sich ganz wunderbar um die Förderanträge gekümmert

Hauke Kühl / Cool Concept marketing & services, Köln

> beliefert das Projekt mit tollen Sales-Promotion-Artikeln