So funktioniert die Ausstellung

In der Kopfkino-Ausstellung gibt es Portraits zum Hören, Portraits zum Sehen und einen Film, der zeigt, wie alles entstanden ist.

Um die Ausstellung besuchen zu können, brauchst Du ...

Dein Handy oder einen mp3-Player, den Du kostenlos -gegen Pfand- in der Ausstellung ausleihen kannst (Die Anzahl ist begrenzt!)

eigene Kopfhörer (für den mp3-Player bitte mit Standard-Klinken-Stecker) oder Einmalkopfhörer, die Du vor Ort für 2 € kaufen kannst (Hygienevorschrift)

das Club-Journal um einen guten Überblick zu behalten, Deine Ideen, Gedanken, Gefühle zu notieren und vor allem, um die Auflösungen zu bekommen! Das Club-Journal bekommst Du vor Ort für 5 €.

Am Eingang musst Du nur einmal online sein und Dir die Audiodaten für die Ausstellung auf den Bildschirm Deines Handys laden. Wir haben uns bewusst gegen eine App entschieden. Du gibst also nur einmal unsere Webadresse ein und klickst auf einen Lade-Button. Jetzt kannst Du sehen, wie die Hörportraits auf Dein Handy kopiert werden. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, benötigst Du keine Internetverbindung mehr und verbrauchst folglich auch nichts von Deinem Datenvolumen. Du kannst jetzt alle Audiodaten ungestört in der Ausstellung abrufen. Wenn Du möchtest, kannst Du die Daten nach dem Besuch direkt wieder löschen. Vor Ort wird der Vorgang aber noch mal erklärt.

Du hast kein Handy oder willst es nicht benutzen? Kein Problem: Du kannst Dir einen mp3-Player ausleihen! Aus Hygienegründen kaufst Du Kopfhörer für 2 € dazu oder hast Deine eigenen Kopfhörer mitgebracht. Ganz ohne Technik gehts bei der Ausstellung nun mal leider nicht - aber das war's auch schon!

Und jetzt gehts los ...

Teil 1

'Ich höre Menschen und habe mein eigenes Kopfkino!'


Du betrittst den ersten Teil der Ausstellung. Hier hängen zwölf schwarze Bilder: die sogenannten Hörportraits. Hinter jedem Bild verbirgt sich ein Mensch. Du kannst Dir die Originalstimmen und Personenbeschreibungen anhören. Anhand dieser Informationen und Eindrücke entwickelst Du eine Vorstellung von den Menschen. Du befindest Dich also in Deinem 'Kopfkino'. Im Club-Journal kannst Du zu jedem Hörportrait Deine Gedanken, inneren Bilder + Assoziationen notieren  und Sympathiepunkte vergeben: 1. sehr anziehend oder 2. sympathisch oder 3. neutral oder 4. eher unsympathisch. Außerdem findest Du dort die Info, von welchem Profiler die jeweilige Beschreibung und Einschätzung stammt. 

Das Club-Journal

 

- schreibe, zeichne, skribble Deine

  inneren Bilder, Deine Gedanken,

  Gefühle und Assoziationen

in Dein Club-Journal

 

- staune über die Auflösungen und

- nimm die Denkanstöße und Deine

  Erfahrungen aus der Ausstellung

mit nach Hause!

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Teil 2

'Ich sehe Menschen und frage mich, wen sehe ich da?!'

Du betrittst den zweiten Teil der Ausstellung. Hier hängen große Schwarz-Weiß-Portraits der zwölf Menschen, die im ersten Teil zu hören waren. Du kannst Dir wieder im Club-Journal Notizen zu den Bildern machen und Symphatiepunkte vergeben. Wenn Du stark sehbehindert oder blind bist: Die heruntergeladenen Audiofiles beinhalten auch Audiodeskriptionen.

Jetzt wird es spannend: Welches Hörportrait passt zu welchem Bild? Spielen Vorurteile und Erfahrungen Dir einen Streich? Findest Du jemanden anziehend, bloß weil die Haare lang sind? Lehnst Du Männer mit Bart ab, weil Dein muffeliger Opa einen trug? Ist es für Dich wichtig, was andere über einen Menschen sagen?

Am Ende des Club-Journals stehen die Auflösungen! Dort kannst Du nachsehen, welche Hör- und Fotoportraits zusammenpassen. So erfährst Du etwas über Deine Vorstellungskraft und Bewertungskategorien; ansatzweise wie blinde und sehbehinderte Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und auch darüber, wie subjektiv die Beschreibungen der Profiler sind.

Teil 3

'Dokufilm'

Das Projekt ist experimentell. Deshalb haben wir die 'blinden' Interviews von einem Kamerateam begleiten lassen. Auch Portraitshootings mit einem Profiler und einem Interviewgast wurden gefilmt. Außerdem wollten wir von den Beteiligten wissen, wie sie sich während der Interviews gefühlt haben und was in ihnen vorging. Diesen Film zeigen wir in der Ausstellung, weil wir sicher sind, dass der Entstehungsprozess viele Besucher interessieren wird. Ab Frühjahr 2021 kannst Du Dir auch hier auf der Webseite kurze Filmausschnitte ansehen, bzw. anhören. Klicke dafür im Menü auf 'Film'.

Du kannst aber auch anders ...

 

denn die Kopfkino-Ausstellung ist ein Experiment. Vielleicht möchtest Du Deinen Besuch anders angehen und lieber mit den Fotoportraits starten, um erst danach zu den Hörportraits zu gehen? Oder Du wechselst hin- und her? Bedenke: Wenn Du mit den Fotoportraits startest, wirst Du beeinflusst, denn Du gehst mit fertigen Bildern im Kopf zu den Hörportraits. Das ist Dir egal? Auch gut - mach es einfach so, wie Du willst.

Wenn Ihr mit mehreren in die Ausstellung kommt, könntet Ihr Euch auch aufteilen: Die eine Gruppe beginnt mit den Hörportraits, die andere mit den Bildern. Welche Gruppe hat am Ende mehr Treffer? Welche Reihenfolge ist spannender?

Die Auflösungen im Club-Journal sollte sich jeder erst am Ende anschauen. Die Überraschung will sich sicherlich niemand verderben.

Wir sind überzeugt, dass in diesem Kunstprojekt viel 'Musik' drin ist; dass sich viele weitere Erkenntnisse einstellen, dass Neues daraus entstehen und sich das Projekt weiterentwickeln wird. Spannend ist es für uns alle jedenfalls von Anfang an gewesen.

 

Also: Komm in die Ausstellung! Vertrau Deiner Vorstellungskraft, hab Spaß in Deinem Kopfkino!

Wir freuen uns übrigens sehr über Rückmeldungen, Kritik, Vorschläge etc. - auch in den sozialen Netzwerken, bei facebook und Instagram.

Herzliche Grüße

 

Meike und das Kopfkino-Team